ANDERSON

Der Schriftsteller Sascha Anderson, in den 1980ern Fixstern und Popstar des kreativen DDR-Undergrounds, wird 1991 als Stasizuträger ersten Ranges enttarnt. Ein Skandal. Vom Nachnamen blieb nur noch das „A“, und nicht wenige ergänzten: „rschlosch“. Der Film erzählt vom wildbewegten Doppelleben des Sascha Anderson zwischen Dissidententum und Verrat – und was es bedeutet, mit Lüge, Vertrauensmissbrauch und dem nicht abwaschbaren Stempel des Verräters zu leben.
  
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AUDRE LORDE – DIE BERLINER JAHRE 1984 bis 1992
Dichterin. Aktivistin. Lesbische Mutter.

Auch zwanzig Jahre nach ihrem Tod ist der Einfluss der Schriftstellerin und Aktivistin Audre Lorde auf die afroamerikanischen, feministischen und queeren Bewegungen außerordentlich lebendig. Ein wenig beachtetes Kapitel sind dabei ihre Berliner Jahre von 1984 bis 1992, in denen Lorde Afrodeutschen zu mehr Selbstbewusstsein verhalf und die sozialen Veränderungen in der Stadt kommentierte, die von Mauerfall und Wiedervereinigung geprägt waren.

The DVD has over 70 minutes of extra material, including Audre reading her poetry and reflecting on her work, meeting with South African author and activist Ellen Kuzwayo, an interview with Dagmar Schultz, a music clip by Corasón, whose music is in the film, and many more scenes of Audre Lorde in Berlin. The film has subtitles in German, French and Spanish!
  
     DVD  € 19,90   
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BIRD'S NEST Herzog & de Meuron in China
\"Nicht nur spannende architektonische Einblicke, sondern auch ein Bild der chinesischen Befindlichkeit in Zeiten des rasanten Wandels.\" NZZ

BIRD’S NEST, der Dokumentarfilm von Christoph Schaub und Michael Schindhelm, verfolgt verschiedene Projekte der Basler Star-Architekten Jacques Herzog und Pierre de Meuron in China: Das «National Stadium» für die Olympischen Spiele 2008 in Peking und ein ganzer Stadtteil in Jinhua. In einen Fall entwerfen sie für den internationalen Auftritt Chinas, im anderen für die ganz alltäglichen Bedürfnisse der Bevölkerung.
  
   special edition DVD  € 22,90   
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DANIEL SCHMID - LE CHAT QUI PENSE
Eine Liebeserklärung an das Kino und die Sehnsüchte, die es weckt!

Der Schweizer Filmemacher Daniel Schmid (1941-2006) wuchs als Kind in einem Belle-Epoche-Hotel im Bündnerischen Flims auf, einem theatralischen Raum mit auf- und abtretenden Berühmtheiten, tragischen, lustigen und obszönen Geschichten, belebt von Erinnerungen, Erfahrungen und Geheimnissen. Damals wurde er zum Geschichtenerzähler – und blieb es bis zu seinem Tod im Jahr 2006. Pascal Hofmanns und Benny Jabergs dokumentarisches Porträt reist durch das Leben eines Bildmagiers, Träumers und Wanderers und bleibt diesem in seiner Form treu: in einer assoziativen Montage aus Filmausschnitten, Archivbildern, Worten treuer Wegbegleiter wie Werner Schroeter, Renato Berta oder Bulle Ogier und Impressionen von Schmids bereisten und erträumen Orten.
  
     DVD  € 29,90   
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DARK STAR - HR GIGERS WELT

Was wir fliehen, ist sein zu Hause, was wir fürchten, ist sein Lebensraum. Was wir verdrängen, bringt er an die Oberfläche. Zeit seines Lebens hat sich HR Giger im Unheimlichen eingerichtet, in einer dunklen Welt voller Abgründe. Wer ist der Künstler HR Giger? Was für ein Mensch steht hinter den furchterregenden, verstörenden, aber auch rätselhaft schönen Wesen? Ein Film mit und über den international verehrten und umstrittenen Maler, Bildhauer, Architekten, Designer, Oscar-Preisträger und Schöpfer der ALIEN-Figur.
  
   DVD  € 19,90   
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DEREK
Diesen Film zu sehen führt einem schmerzlich vor Augen, wie sehr man ein starkes und unabhängiges schwules Kino braucht! (Advocate)

Ein Off-Kommentar. Tilda Swinton beginnt ihren „Letter To An Angel“ vorzulesen, einen eindringlichen und verführerischen Text, geschrieben 2002. Zu diesem Zeitpunkt war Derek Jarman, einer der meistgeliebten und originellsten Künstler Großbritanniens, bereits 8 Jahre tot. Ein aufrichtiges und bislang nicht veröffentlichtes Interview, 1991 gedreht mit einem schon von der tödlichen Krankheit gezeichneten Jarman, ist das Herz dieses Films. Der Brief und das Interview sind verwoben mit kaum bekannten Super-8-Filmen des Künstlers und seiner Eltern, Archivmaterial, Ausschnitten aus den Spielfilmen, Popvideos, privaten Aufnahmen und neuen Bildern: Tilda in Dungeness und London, Isaac Julien im Jarman-Archiv.
  
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DIE GENIALITÄT DES AUGENBLICKS - Der Fotograf Günter Rössler
Aktfotografie in der DDR

Günter Rössler gilt als bedeutendster Aktfotograf des Ostens. Seine Aktbilder im „Magazin“ machten ihn berühmt. In der „Sibylle“ lichtete er Stil und Geschmack der Zeit ab und setzte nicht nur schöne, sondern auch selbstbewusste Frauen in Szene – sein Beitrag zur Emanzipation der Frau aus einem Blickwinkel, der heute außergewöhnlich scheint. Im „geschlossene System DDR“ konnte Rössler kein internationaler Star werden, wie er es verdient gehabt hätte. Heute aber sind seine Fotografien in zahlreichen Kunstsammlungen und Museen vertreten. Dieser Film stellt den heute 86-jährigen, immer noch arbeitenden Günter Rössler vor, so, wie seine Fotos ihre Zeit abbilden: schlicht, treffend und stilsicher.
  
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DIE WOHNUNG
Eine deutsch-jüdische Geschichte, die noch nie erzählt wurde.

Eine Wohnung in Tel Aviv, ein Stück Berlin mitten in Israel. 70 Jahre lang hat Gerda Tuchler hier mit Ehemann Kurt gelebt, nachdem sie vor dem Holocaust aus Deutschland fliehen mussten. Weggeschmissen haben sie nichts. Als sie mit 98 Jahren stirbt, trifft sich die Familie zur Wohnungsauflösung. Inmitten unzähliger Briefe, Fotos und Dokumente werden Spuren einer unbekannten Vergangenheit entdeckt: Die jüdischen Großeltern waren eng befreundet mit der Familie des SS-Offiziers Leopold von Mildenstein.
  
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ELISABETH KÜBLER ROSS - Dem Tod ins Gesicht sehen
Ein wundervoller Film über das Leben

Elisabeth Kübler-Ross hat sich ihr Leben lang mit dem Sterben beschäftigt und wurde damit weltbekannt. Ihr Engagement als Ärztin, Wissenschaftlerin und Autorin hat, mit ihren Worten gesprochen, "das Sterben aus der Toilette geholt" und Sterbebegleitung erstmals eingehend thematisiert.

Der große Kinoerfolg auf DVD als Special Edition im DigiPack.
  
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ESCAPE TO LIFE - Flucht ins Leben
Die Erika & Klaus Mann Story

Escape To Life – Flucht ins Leben erzählt das dramatische Leben des unzertrennlichen Geschwisterpaars Erika und Klaus Mann. Immer auch im Schatten des berühmten Vaters Thomas Mann erlebten sie als Schriftsteller, Schauspieler, Reisende und homosexuelle Bohemiens schon in den liberalen 1920er Jahren frühen Ruhm. Als überzeugte Antifaschisten folgten die Jahre im Exil und der Kampf gegen Hitler-Deutschland. Andrea Weiss (Paris Was A Woman) und Wieland Speck (Westler) erzählen die eng verflochtenen Lebensgeschichten von Klaus und Erika in gekonntem Wechsel von seltenen Archivaufnahmen, Interviews mit Zeitgenossen und Spielszenen nach Motiven von Klaus Mann – eine laszinierende, vielschichtige Hommage an ein ungewöhnliches Geschwisterpaar.

„Eine spannende Künstlerbiografie und ein packendes Bild über die politische und künstlerische Situation im Europa der 20er bis 40er Jahre.“ tz münchen
  
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FRANCIS BACON - FORM UND EXZESS
Mein Werk ist eine Spiegelung meines Lebens! (Francis Bacon)

Francis Bacon war einer der einflussreichsten Maler des 20. Jahrhunderts. Seine Werke haben sich in ihrer Gewalttätigkeit und Rätselhaftigkeit im allgemeinen Bewusstsein eingeprägt. Sie sind von den Verbrechen und Erschütterungen des 20. Jahrhunderts genauso geprägt wie von den Spuren eines Lebens voller Exzesse und Entgrenzungen, über das bis zu diesem Film wenig bekannt war.

Liebhaber, Stierkämpfe, Tierkadaver, Bewegungsstudien und „Falling in Love again“ von Marlene Dietrich: FRANCIS BACON – FORM UND EXZESS findet in assoziativen Montagen und einem von Brian Eno komponierten Soundtrack kongeniale filmische Entsprechungen zu den Exzessen, Gespenstern und formalen Ambitionen eines Jahrhundertmalers.

"Ein Ereignis!" (Tagesspiegel)
  
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FRAUEN IM JAZZ
Der Jazz ist schwarz und weiblich!

In den 1940er Jahren gab es reine Frauenbands, die den besten Jazz ihrer Zeit gespielt haben.

Die ‚International Sweethearts of Rhythm’ mischten seit ihrer Gründung 1939 kräftig im Jazzgeschäft mit – als 16köpfiges Frauenpower-Orchester, das es bis in die größten Clubs von New York und Chicago schafften.
Musikerinnen wie die Trompeterin Tiny Davis oder die Drummerin Ruby Lucas teilten dabei nicht nur den Swing miteinander, sondern auch eine lebenslange Beziehung.
Sängerinnen wie Maxine Sullivan stiegen aus bescheidenen Verhältnissen zu den gefragtesten Jazz-Stars Amerikas auf.

mit den Filmen:
INTERNATIONAL SWEETHEARTS OF RHYTHM
TINY & RUBY – HELL DIVIN’ WOMEN
MAXINE SULLIVAN – LOVE TO BE IN LOVE
  
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FREISTATT
Sommer 1968. Der Wind der Veränderung ist in den norddeutschen Kleinstädten allerhöchstens als Brise zu spüren.

Mit selbstverständlicher Aufmüpfigkeit begegnet der 14-jährige Wolfgang seinem Alltag, seiner Mutter und vor allem seinem Stiefvater. Als er von seiner Familie in die abgelegene kirchliche Fürsorgenanstalt FREISTATT abgeschoben wird, findet er sich in einer Welt wieder, der er nur mit noch unbändigerem Freiheitsdrang begegnen kann: Verschlossene Türen, vergitterte Fenster, militärischer Drill während der als Erziehung verbrämten täglichen Arbeitseinsätze in den Mooren der Umgebung. Doch für Wolfgang ist eins klar: Seine Sehnsucht nach Freiheit wird er so schnell nicht im Moor begraben.

  
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GET – DER PROZESS DER VIVIANE AMSALEM
Fünf Jahre lang kämpft Viviane Amsalem für die Scheidung von ihrem Ehemann. Zuständig dafür ist in Israel das jüdisch-orthodoxe Rabbinatsgericht, das nach einer Prüfung den Ehemann Elisha dazu anhalten könnte, der Frau einen Get, einen Scheidungsbrief, zu überreichen. Doch Elisha weigert sich, obwohl seine Frau schon seit Jahren von ihm getrennt lebt. Zeugen werden aufgerufen, der Prozess nimmt kein Ende, während Viviane verzweifelt um ihre Würde und ihre Freiheit kämpft.
  
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GEORGE GROSZ IN AMERIKA
Schön ist’s im Labyrinth

George Grosz, geboren am 26. Juli in Berlin, bissiger Zeichner und Maler des ‚Gesichts der herrschenden Klasse‘, enfant terrible der 1920er Jahre, angeklagt wegen Pornographie und Gotteslästerung, war einer der populärsten bildenden Künstler der Weimarer Republik. Kaum bekannt ist jedoch, dass Grosz die Hälfte seines künstlerisch produktiven Lebens in den USAverbrachte, bevor er 1959 nach Berlin zurückkehrte.

Wiederveröffentlichung zum 50. Todestag von George Grosz.
  
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HARLAN - Im Schatten von Jud Süss

Der Name von Veit Harlan, Filmregisseur in den Diensten von Joseph Goebbels, ist vor allem mit Jud Süß verbunden, dem schändlichsten antisemitischen Spielfilm der NS-Zeit. Der Dokumentarfilm von Felix Moeller erzählt die Geschichte dieses schillernden und umstrittenen Regisseurs, dessen Filme die Mentalität unzähliger Zuschauer prägten und der auch nach dem Zweiten Weltkrieg seine Karriere fortsetzen konnte. In Interviews mit Harlans Söhnen, Töchtern und Enkeln, vielen Filmausschnitten und erstmalig zu sehendem Material aus dem Familienarchiv erzählt der Film vor allem vom Schicksal der Harlan-Familie in der Nachkriegszeit und dem Einfluss der Vergangenheit auf das eigene Leben bis heute.
  
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HEINO JAEGER - LOOK BEFORE YOU KUCK

Wer war Heino Jaeger? Kaum einer kennt den Maler, Satiriker und früher Radiokultstar („Fragen Sie Dr. Jaeger“), der 1997 mit 59 Jahren in psychiatrischer Behandlung starb. Mittelpunkt der Hamburger Anti-68er. Vorbild für Olli Dittrichs „Dittsche“. Aber auch: Der wohl unbekannteste unter den großen deutschen Komikern. „Wir haben ihn wohl nicht verdient” (Loriot). Jaeger litt an Kriegserfahrungen und am Bedürfnis der Deutschen, die Nazizeit zu vergessen. Er dagegen katalogisierte und hielt fest, schlüpfte in Rollen und verschwand darin. Zeitlebens rätselhaft auch für diejenigen, die ihn lange Zeit begleitet haben. Gerd Kroske entwirft in seinem letzten Teil der „Hamburg-Triologie“ ein Künstlerporträt um eine faszinierende Leerstelle herum.
  
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HERR VON BOHLEN
Er war der funkelnde Saphir in einer grauen Dynastie – Arndt von Bohlen und Halbach, der letzte Krupp. Liebstes Hassobjekt der deutschen Nachkriegspresse. Vom Vater und dessen Handlangern zum Verzicht auf das Familienerbe gedrängt, führte er ein Märchenleben zwischen Sylt, Marrakesch, dem Salzburger Land und Palm Beach, teuren Familiensitzen, um deren Unterhalt er sich kümmern musste.
  
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MOEBIUS REDUX
Ein Leben in Bildern

Wer ist Jean Giraud?
Der vielleicht einflussreichste Comiczeichner und -autor aller Zeiten ist vor allem unter seinen Pseudonymen „Gir“ und „Moebius“ bekannt. Als solche erfand er u.a. den „Leutnant Blueberry“, gab die revolutionäre Zeitschrift „Métal Hurlant“ („Schwermetall“) heraus, arbeitete an Alejandro Jodorowskys geplanter „Dune“-Verfilmung und an Ridley Scotts „Alien“ mit, entwickelte in den USA den „Silver Surfer“ weiter und entwarf das Design für Luc Bessons Space-Oper „Das fünfte Element“.Doch wer ist dieser Mensch, der all diese fremdartigen, phantastischen Welten und Geschichten erfand, mit einigen der ungewöhnlichsten Künstler zusammenarbeite, Fans und Nachfolger in der ganzen Welt hat, von dem aber nur wenige Dinge weiß – abgesehen davon, dass er sich Mitte der 1980er Jahre auf einer Südseeinsel auf die Abholung durch Außerirdische vorbereitete?
  
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OSCAR NIEMEYER
Das Leben ist ein Hauch

Oscar Niemeyer war bis zu seinem Tod 2012 mit fast 105 Jahren einer der bedeutendsten Vertreter der klassischen Architektur-Moderne des letzten Jahrhunderts. Er erweiterte die Innovationen seines Lehrers Le Corbusier um eine spezifisch brasilianische Variante: mit geschwungenen Linien, schwebenden Formen und bildhauerischen Elementen, den Landschaften seiner Heimat gleich und den Körpern schöner Frauen. Viele seiner Bauten sind mittlerweile zu Wahrzeichen geworden: der Nationalkongress, die Kathedrale und der Alvorada-Palast der von ihm wesentlich mitgestalteten brasilianischen Hauptstadt Brasília, das Edifício Copan in São Paulo, der Hauptsitz der Kommunistischen Partei Frankreichs in Paris, das Verlagshaus Mondadori in Mailand, das Museum für zeitgenössischen Kunst in Niterói. Dieses filmische Porträt über Oscar Niemeyer ist in zehnjähriger Arbeit entstanden und lässt den Architekten erzählen und zeichnen: scharfsinnig, schelmisch, in deutlichen Worten und mit wenigen, klaren Linien. Es entsteht das Bild einer einzigartigen künstlerischen Karriere, entlang der Stationen seines Werks. Architektur war für Niemeyer, der zu den wichtigsten intellektuellen Stimmen seines Landes gehörte, Erfindung, Überraschung. Sie sollte den Menschen Schönheit geben, Raum, ihrer Freude und Sinnlichkeit Ausdruck verschaffen – und kein Muster für ein normiertes Leben sein. Kein Wunder, dass das Bauhaus für ihn nur ein „Paradies der Mittelmäßigkeit“ war.
  
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PASOLINIS LETZTE WORTE / OSTIA

Am 2. November 1975 wurde Pier Paolo Pasolini mutmaßlich am Strand von Ostia ermordet. In den Monaten davor hatte sich der Filmemacher und Autor intensiv mit der Gewalt in der italienischen Gesellschaft beschäftigt und sein zutiefst verstörendes filmisches Meisterwerk DIE 120 TAGE VON SODOM fertig gestellt. Die vielfach ausgezeichnete Filmemacherin Cathy Lee Crane nähert sich auf freie und assoziative Weise dem Spätwerk eines der bedeutendsten Künstlern des 20. Jahrhunderts an: letzte Interviews, letzte Fotografien, Dokumente der Dreharbeiten zu seinem letzten Film, Texte aus seinem letzten, erst 1992 veröffentlichten Romanprojekt PETROLIO, Aufnahmen vom Tatort und seinem Begräbnis. Es entsteht ein vielschichtiger Einblick in die Wut und Leidenschaft eines Künstlers, dessen Stimme gewaltsam zum Schweigen gebracht wurde. „Skandale auszulösen, ist mein Recht!“, hatte er noch in seinem letzten Fernsehinterview behauptet.
  
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RABBI WOLFF
William Wolff ist Ende 80 und der wohl ungewöhnlichste Rabbiner der Welt. Der kleine Mann mit Hut wurde in Berlin geboren, hat einen britischen Pass und wohnt in einem Häuschen in der Nähe von London. Immer Mitte der Woche fliegt er nach Hamburg, steigt dort in den Zug und pendelt zu seinen Jüdischen Gemeinden nach Schwerin und Rostock. Samstags nach dem Gottesdienst geht es zurück nach London – es sei denn, er ist bei Verwandten in Jerusalem, auf Fastenkur in Bad Pyrmont oder beim Pferderennen in Ascot. Denn das Leben muss vor allem Spaß machen, findet Willy Wolff.
  
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SING, INGE, SING - Der zerbrochene Traum der Inge Brandenburg

Der Jazz in Deutschland hatte eine Stimme: Inge Brandenburg. Aufgewachsen in schwierigen Verhältnissen, frühzeitig gewohnt, auf eigenen Beinen zu stehen, Ende der 1950er Jahre plötzlich als beste europäische Jazzsängerin gefeiert, vom Time Magazin mit Billie Holiday verglichen, auf Händen getragen von den Musikern – und ignoriert und (erfolglos) auf Schlager reduziert von der deutschen Plattenindustrie…

Mehr Informationen zum Soundtrack des Films, erschienen bei Silver Spot Records, # 1036002SSR, finden Sie hier: http://silverspot-records.com/releases/sing-inge-sing-inge-brandenburg/
  
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SIR NICKY - HELD WIDER WILLEN
Nicholas Winton war 1939 Börsenmakler – Investmentbanker würden wir heute sagen – bis er sich entschloss, in einer beispiellosen persönlichen Rettungsaktion 669 tschechische Kinder vor dem sicheren Tod durch die Nazischergen zu bewahren.
  
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THE TIMES OF HARVEY MILK
Die ganze, die wahre Geschichte von Harvey Milk.

San Francisco in den 70er-Jahren: In der ersten, von Schwulen bestimmend geprägten Nachbarschaft des Distrikts um die Castro Street bildet sich ein Selbstbewusstsein der früher »unsichtbaren« Minderheit. Es scheint nur eine Frage der Zeit, bis sich dies auch politisch manifestieren wird. Im Ghetto spricht man von Emanzipation. Leute, die sich früher wegen ihres »Andersseins« versteckten, finden den Mut, öffentlich aufzutreten. Unter ihnen wird Harvey Milk zur charismatischen Persönlichkeit... bis er, im November 1978, von einem Repräsentanten der keineswegs schweigenden Mehrheit kaltblütig ermordet wird.
  
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ULRIKE OTTINGER – DIE NOMADIN VOM SEE

Die Filme von Ulrike Ottinger gehören zum Aufregendsten, was die deutsche Kinogeschichte zu bieten hat. Mit Madame X – Eine absolute Herrscherin, Bildnis einer Trinkerin, Freak Orlando, Dorian Gray im Spiegel der Boulevardpresse, Johanna D'Arc of Mongolia, Prater oder Unter Schnee, aber auch mit ihren Video- und Fotoarbeiten, überbordenden Ausstellungen hat sich die Konstanzerin weltweit einen Namen gemacht. Für ihr Lebenswerk erhielt sie 2010 das Bundesverdienstkreuz, 2011 den Hannah-Höch-Preis des Landes Berlin, 2012 den Special Teddy auf der Berlinale.
  
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WITH GILBERT & GEORGE
„Dies ist die ganze Geschichte über uns.“ Gilbert & George

Der Filmemacher Julian Cole kennt Gilbert & George, das skurrilste Herrenpaar der Kunstgeschichte, seit über 20 Jahren. Zuerst haben sie ihn gemalt, jetzt hat er einen Film über sie gedreht. So erhält man durch WITH GILBERT & GEORGE zum ersten mal die Möglichkeit, hinter die Selbst-Inszenierung, hinter die ‚lebende Skulptur’ des Künstlerpaares zu sehen.

WITH GILBERT & GEORGE wurde 2008 im Panorama der Internationalen Filmfestspiele Berlin uraufgeführt.

Faszinierend - es ist eine Freude diesen Film anzuschauen!
SIR NORMAN ROSENTHAL (ROYAL ACADEMY OF ARTS, LONDON)
  
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ZEITSCHLEIFEN - IM DIALOG MIT CHRISTA WOLF

In der Literatur- und Geistesgeschichte der DDR war Christa Wolf immer eine zentrale Figur. Als Idol verehrt oder hasserfüllten Angriffen ausgesetzt, ist eine der prominentesten deutschsprachigen Schriftstellerinnen zu einer fast öffentlichen Institution geworden. Wie hat sie damit gelebt, was waren die Motive dafür, in der DDR zu bleiben und zu schreiben?

Der Regisseur Karlheinz Mund dokumentierte in seinem 1991 fertig gestellten Film die wichtigsten Aktivitäten und Auftritte von Christa Wolf seit dem Herbst 1989. Im Gespräch gibt sie offen Auskunft über die Brüche in ihrer eigenen Biografie, die auf einzigartige Weise mit den Brüchen in der jüngsten deutschen Geschichte zusammenhängen.
  
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