VIC + FLO HABEN EINEN BÄREN GESEHEN
Ein abgrundtief böses Märchen mit feinem Humor

Regie: Denis Côté

Victorias lebenslängliche Gefängnisstrafe wurde auf Bewährung ausgesetzt. Voller Hass auf die Menschen zieht sie sich in die Hütte ihres Onkels an einem Waldrand zurück. Ihre Geliebte Florence kommt bei ihr unter, auch sie hat Gründe, sich zu verstecken. Von guten Ratschlägen des unkonventionellen Bewährungshelfers Guillaume begleitet, bauen sich Vic und Flo ein neues Leben auf – sie gärtnern, leben in den Tag hinein, machen Streifzüge durch den Wald. Doch der ist tückisch. Und ein Schatten aus Jos Vergangenheit taucht plötzlich vor ihrem Haus auf. Zu spät merken die beiden Frauen, dass ihre Rückzugsidylle trügerisch ist...

VIC + FLO HABEN EINEN BÄREN GESEHEN ist ein abgrundtief böses Märchen mit feinem Humor. Im Wettbewerb der Berlinale erhielt der Film 2013 den Alfred-Bauer-Preis für einen Beitrag, „der neue Perspektiven der Filmkunst eröffnet“.

„Ein erstaunlicher Film, ein rotziger Psychothriller mit zwei kauzigen Frauen in der Einsamkeit des Waldes. Dazu ein schwuler Sozialarbeiter, ein stummer Onkel im Rollstuhl, eine irre Rachedurstige und skurrile Dorfbewohner. Konsequent, von Beginn an.“ (3sat)

„Das mutige und überraschende Ende des Films nimmt einem sehr nachhaltig den Atem.“ (perlentaucher.de)

„Will Côté uns einen Bären aufbinden? Ganz bestimmt. Er verwischt sexuelle Identitäten und narrative Spuren. Was bleibt ist Ambivalenz, in Schwebe gehalten von leiser Spannung, subtilem Humor, sehnsüchtiger Melancholie und einer pechschwarzen Gewitterwolke am Horizont.“ (Viennale)



Jahr: 2013   FSK: 16   Land: Canada   Untertitel: deutsch   Sprache: französische Originalfassung   Länge: 95 min   Sound: Dolby Digital 2.0 + 5.1   Formate: 16:9  

   DVD  € 19,90  
Plakat A1  € 15,00  
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